Fischadler kehrt zurück

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    Ein großer Moment: Die ersten vier Seeadler sind im Feuchtgebiet angekommen. Foto: Andrea Beckmann

    Pego – ab. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen – Guardia Civil, Ortspolizei und valencianische Polizeibeamte begleiteten die Techniker der valencianischen Landesregierung – kamen sie heute, am 14. Juni, im Feuchtgebiet Pego-Oliva an. Ein etwa 40 Tage altes Seeadlerweibchen, das auf den Namen Marina getauft wurde, und drei 30 Tage alte männliche Exemplare, die in Spezialtransporten aus Andalusien und von der Baleareninsel Mallorca den Weg nach Pego antraten, wurden behutsam im Bereich der Muntanyeta Verda ausgesetzt. Hier sollen sie heimisch werden und für Nachwuchs sorgen.

    In der Marina Alta wurde der Zugvogel bisweilen nur noch als Gast auf seiner Durchreise nach oder von Afrika gesichtet, und das, obwohl noch vor 40 Jahren zahlreiche Paare am Cabo San Antonio zwischen Dénia und Jávea und bis Mitte der 1980er Jahre in Jáveas Granadella anzutreffen waren.
    Durch die Wiedereingliederungserfolge in anderen Landesteilen Spaniens angespornt, sollen nun auch in Pego und in den kommenden Jahren ebenfalls im Naturpark Montgó Auswilderungen von Fischadlerjungen erfolgen.

    An dem Projekt sind neben dem Forschungsinstitut CSIC, der Umweltvereinigung Agró und dem valencianischen Umweltministerium die Fundación Migres beteiligt. Die Stiftung war es, die erfolgreich Fischadlerpärchen am Stausee von Barbate (Cádiz) und im Naturpark Marismas del Odiel (Huelva) ansiedeln konnte.

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