Unter den Nagel gerissen

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Minarett der Moschee-Kathedrale in Córdoba. Foto: pixabay

Madrid – ck. Über 22 Mitarbeiter und ein Budget von 2,2 Millionen Euro verfügt der Rat für Transparenz und Gutes Regieren. Damit soll die 2014 gegründete unabhängige Institution dafür sorgen, dass den Bürgern keine Informationen vorenthalten werden. Das meiste Geld geht für Gehälter und Anwaltskosten drauf, denn es hat sich erwiesen, dass die Regierungsanwälte, die ursprünglich eingesetzt werden sollten, nicht geeignet sind, für den Rat zu arbeiten, da die meisten Klagen wegen mangelnder Transparenz sich eben gegen die Regierung richten.
Seit Monaten zieht sich der Fall über die Geheimhaltung der Besitztümer der katholischen Kirche hin. Der Rat für Transparenz forderte im September die Veröffentlichung (CBN 1.862), doch das Justizministerium legte Einspruch gegen den Ratsbeschluss ein und weigert sich, die Liste von 30.000 Objekten, die ihr seit August 2018 vorliegt, bekannt zu machen.

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