„Ein Spanien für alle“

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Madrid – ck. König Felipe VI. hat die 14. Legislaturperiode am Montag eröffnet und stellte sie in seiner Rede unter das Primat der Gesprächsbereitschaft, der Großzügigkeit und des Pluralismus. Unverblümt mahnte er die Nationalisten: „Spanien kann nicht die einen gegen die anderen sein. Spanien sollte von allen und für alle sein.“
Tatsächlich blieben der feierlichen Zeremonie im Abgeordnetenkongress die Republikanische Linke Kataloniens (ERC), JuntsxCat, CUP, die baskische EH Bildu und der Nationalistische Bund Galiciens (BNG) fern. Stattdessen verlas ERC-Sprecher Gabriel Rufián ein Manifest – „Die spanische Monarchie vertritt uns nicht“ – was die Zeitung „El País“ in ihrem Leitartikel abkanzelte als „lächerliche Überheblichkeit, die nur zeigt, dass sie ihren Nationalismus über den Wählerwillen stellen“.

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