Verspielte Pracht

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Patchwork aus fünf Jahrhunderten: Treppenhaus im Palacio Lebrija. Fotos: Marco Schicker

Marco Schicker – Sevilla. Es sind nicht nur die Touristen, die an dem Gebäude vorbei stürmen. „Viele Sevillaner sagen mir, dass sie zum ersten Mal von dem Palacio gehört hätten“, sagt die junge Kunsthistorikerin, die heute drei Niederländer und einen CBN-Redakteur durch den Palacio Lebrija führt. Die Renaissance-Fassade des Bauwerks, im typischen Goldgelb und Purpur Sevillas in der Calle Cuna, geht fast unter zwischen Mode- und Souvenirläden, Bars und Flamenco-Theatern der endlosen Altstadtgässchen.
Vielleicht ist es die Reizüberflutung, die Touristen überanstrengt oder sind es die zwölf Euro Eintritt, die viele abschrecken, denn für das Geld kommt man bereits in die Kathedrale und das nahegelegene, prachtvolle Museum der Schönen Künste lädt sogar zum kostenlosen Besuch ein. Doch die Mudéjar-Palais Sevillas spiegeln Geschichte und Ästhetik der Stadt besonders lebensnah wider, auch weil viele noch bewohnt, zumindest aber benutzt sind.

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