Welle der Zerstörung

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25.01.2020, Spanien, Malaga: Die Anwohner des Stadtteils Campanillas säubern die Straßen nach dem Sturmtief "Gloria". Das Sturmtief «Gloria» hat in Spanien große Schäden hinterlassen. Foto: Álex Zea/Europa Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In zahlreichen Gemeinden der Provinz Málaga sind auch heute noch die Aufräumarbeiten in vollen Gange. Denn das Sturmtief „Gloria“, das schon seit mehr als eineinhalb Wochen in Spanien wütet, hat in der Nacht von Freitag auf Samstag mit voller Wucht zugeschlagen. Der starke, anhaltende Regen setzte vielerorts ganze Straßenzüge und die Erdgeschosse und Keller der Häuser unter Wasser und führte dazu, dass Flüsse über ihre Ufer traten, Landstraßen für den Verkehr gesperrt werden mussten und die Einsatzkräfte von Zivilschutz, Feuerwehr und Polizei insgesamt 335 Mal innerhalb von zwölf Stunden wegen eines akuten Notfalls ausrücken mussten. Die größten Schäden hat das Sturmtief in den Gemeinden des Guadalhorce-Tals, in der Provinzhauptstadt Málaga und in den Küstengemeinden im Westen der Provinz angerichtet, während es in der Axarquía zu keinen nennenswerten Vorfällen kam. Zahlreiche Zwischenfälle wurden aus Málaga, Alhaurín de la Torre, Cártama, Coín und Fuengirola vermeldet, die gegen 7 Uhr, ihre Notfallpläne gegen Überschwemmungen aktivierten, sowie aus Alhaurín El Grande, Torremolinos, Benalmádena, Mijas und Estepona. Tote wie in anderen Teilen des Landes gab es nicht zu beklagen. „Gloría“ forderte in Spanien insgesamt 13 Menschenleben, vier Personen werden noch vermisst und die Schäden belaufen sich auf viele Millionen Euro. In Málagas Vorort Campanillas zog soich eine ältere Frau schwere Verletzungen zu, als sie mit einem Bein in einem Kanalisationsgully steckenblieb..

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