Maurische Baukunst

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Alhambra (Foto: Michael Trampert)

„Wir Ruhig thront sie auf dem Sabikah-Hügel in Granada: die Alhambra. Eine jahrhundertealte maurische Stadtburg. Sie besteht aus der Alcazaba, den Nasriden-Palästen, dem Generalife, dem Partal und einer großen Fläche, auf der sich eine Bibliothek, ein Auditorium, Monumente, Brunnen und Gärten befinden. Insgesamt ist die Anlage 740 Meter lang und an einigen Stellen bis zu 180 Meter breit. Die Anfänge der Alhambra gehen bis ins Jahr 900 nach Christus zurück. Damals gab es bereits eine kleine Burg auf dem Hügel. Doch erst ab der Herrschaft von Muhammad I. Al-Ahmar zwischen 1237 und 1273 begann die Burg sich langsam zu einer Festung zu entwickeln. Al-Ahmar, der seine eigene Dynastie gründete (Nasriden), gab nämlich im Jahr 1238 die ersten Ausbauarbeiten der Burg hin zu einer Festung in Auftrag. Diese wurden zwischen 1333 und 1354 unter Al-Ahmars Nachfolger Yusuf I. fortgesetzt. Denn Yusuf I. befahl den Bau des Palacio de Comares. Unter Muhammad V. wurde zwischen 1354 und 1391 die Dekoration des Palacio de Comares vervollständigt. Stück für Stück wuchs die Alhambra. Der letzte Sultan der Nasriden-Dynastie, Muhammad XII. Boabdil, herrschte von 1487 bis 1492, ehe die katholischen Könige im Zuge der Reconquista die Herrschaftszeit der Mauren beendeten.

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