Krankes Spanien

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Zwei Krankenschwestern des US-amerikanischen Roten Kreuzes bei einer Uebung der Notfallambulanz in Washington D.C. (USA) im Jahr 1918, als die Spanische Grippe ausgebrach (Foto digital koloriert). Die erste grosse Grippewelle des 20. Jahrhunderts war die Spanische Grippe. Es war die bis dahin schlimmste Grippe-Epidemie der Neuzeit, und sie ging um die ganze Welt. Die meisten Menschen starben in Asien. Ihren Anfang nahm sie wohl zu Beginn des Jahres 1918 in den USA, in Kansas. (Siehe epd-Feature vom 05.03.2018)

Es ist wieder einmal passiert. Ein Virus zeigt uns, wie klein unsere Welt ist und wie ein zunächst lokales Problem in rasender Geschwindigkeit zu einem globalen werden kann. Der Coronavirus hält die Welt in Atem. Und ist doch nur Teil einer Entwicklung, die schon seit Hunderten von Jahren in mehr oder weniger großen Abständen immer wieder Menschen auf dem ganzen Planeten dahinrafft. „Es gibt keine lokalen Gesundheitsprobleme mehr“, sagt Josep Bernabeu, Doktor der Medizin und Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Alicante. „Die Probleme sind längst global.“

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