Kanaldeckel wird zum Albtraum

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Bernd Hogen deutet auf den Kanaldeckel, der ihm nachts den Schlaf raubt. Foto: Lena Kuder

Mijas – lk. Nachts wälzt sich Bernd Hogen im Schlaf und träumt von einem Kanaldeckel. Und zwar von einem ganz bestimmten direkt vor seiner Nase, der ihm und seiner Frau Monika seit drei Jahren Sorgenfalten ins Gesicht zeichnet. 2012 erfüllte sich das Ehepaar aus Frankfurt seinen Traum und baute sich ein Haus auf einem großzügigen Grundstück in der Urbanisation Riviera del Sol. Seinen Urlaub nutzte Bernd dazu, am Haus weiterzubauen. Als es endlich fertiggestellt war, ging es darum, eine sogenannte Wohnbarkeitsbescheinigung (cédula de habitabilidad) zu beantragen. Das Energieunternehmen Endesa hat ihnen alle nötigen Unterlagen gegeben, das Wasserunternehmen Acosol hingegen nicht, denn der Kanaldeckel, der mit den Abflussrohren des Hauses verbunden ist, liegt auf einer Fläche, die die Nachbarin für sich beansprucht. Und das, obwohl dieses Stück Land eine öffentliche Grünzone ist, zu der theoretisch jeder Zugang haben müsste. (Mehr dazu lesen Sie auf Seite 9 der aktuellen Ausgabe der CSN).

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