Feenwälder und Eisbrunnen

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Vor 400 Jahren brauchten die in der Sierra de las Nieves lebenden Menschen etliche Stunden, um von Yunquera oder Tolox zu den Eisbrunnen zu gelangen. Hier presste der „Nevero“ den Schnee so lange, bis er sich in Eisblöcke verwandelte. Danach belud er seine Säcke aus Espartogras mit dem Eis, das seine Maultiere zu den Orten trugen, wo es die Lebensmittel kühlen sollte. Johanna Mayrhofer und die sechs Wanderer haben sich auf die Spuren der Neveros begeben, um in die Geschichte dieser Gegend einzutauchen. Zuvor geht es von San Pedro Alcántara die kurvige Straße hinauf Richtung Ronda. 16 Kilometer vor der Stadt führt ein Schild mit der Aufschrift „Parque Natural Sierra de las Nieves“ nach rechts. Die Gruppe kommt vorbei an knorrigen Korkeichen. Zwischen den Bäumen blitzen die Silhouetten von Pferden auf. Sie leben hier im Herdenverband und fressen das, was sie finden. Ein Adler fliegt ein Stück parallel zu Johannas Kleinbus. Als Tourguide bietet sie außergewöhnliche Wandertouren in Andalusien und Marokko an, die für trainierte und untrainierte Wandererbeine geeignet sind. Nach etwa 20 Minuten hält sie an. Auf dem Rastplatz „Área Recreativa de los Quejigales“ ziehen die Wandersleute ihre Rucksäcke auf und schnüren die Wanderstiefel. Einige haben Wanderstöcke dabei..

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