Erinnerung an tödliche Flut

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Der Campingplatz von Bolnuevo liegt direkt am Meer. Foto: Greenpeace /Pedro Armestre

Mazarrón – sg. Am 7. September vor 30 Jahren schoss eine eineinhalb Meter hohe braune Wasserwand voller Schlamm, Geröll und Müll auf den Campingplatz in Bolnuevo in Puerto de Mazarrón zu und riss mit ins Meer, was sich ihr in den Weg stellte. Zwei Menschen kamen ums Leben. Der Pfarrer Juan Pérez überlebte knapp und erinnert sich in der Zeitung „La Verdad“ an die Flutkatastrophe von 1989.
Er habe ein paar freie Tage in seinem Wohnwagen verbracht, berichtet der Krankenhauspfarrer. An jenem Nachmittag bekam er Besuch von einer Mutter und ihrem neunjährigen Sohn. Sie wollte sich bei Pérez bedanken, weil er ihr in einer schweren Zeit beigestanden hatte. Nachdem ihr Ehemann bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, hatte sie selbst einen schweren Unfall gehabt und musste lange im Krankenhaus liegen.

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