Dicke Luft und Proteste

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Statuten in Murcia; „Ich ersticke. Und du?“. Foto: Extincion Rebellion

Murcia – sg. In der Stadt Murcia werden immer wieder die Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft überschritten. Zuletzt wurde am 11. Januar die Alarmstufe zwei ausgerufen, nachdem drei Tage zuvor das Limit von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft mit Werten von 54, 67 und 54 Mikrogramm überschritten wurde. Die ohnehin schlechte Luft schien so manchen jedoch nicht davon abzuhalten, Gartenabfälle zu verbrennen. Die Polizei verhängte Bußen gegen zwölf Personen. Das Verbrennen ist nur in Ausnahmefällen und mit einer Genehmigung der Landesregierung erlaubt, wenn es um die Beseitigung von Pflanzenschädlingen geht.
Das Rathaus Murcia wies darauf hin, dass die Stadt bereits ihre Flotte an Bussen umrüste und auf Biotreibstoff, Elektrofahrzeuge und Hybride setze. Zudem sollen Fahrradwege gebaut und Autos aus der Innenstadt verbannt werden. Doch noch tragen die Maßnahmen offenbar nicht zur Verbesserung der Luftqualität bei.

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