111 Ärzte und Pfleger infiziert

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Foto: Ángel García

Murcia – sg. Ohne jeden Zweifel werde es in kurzer Zeit nicht mehr genügend Betten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in der Region Murcia geben. Das hat der Landesgesundheitsminister von Murcia Manuel Villegas (PP) heute mitgeteilt. Ab dem siebten oder dem achten Tag der Krankheit könne eine plötzliche Verschlechterung eintreten und manche Patienten müssten dann auf der Intensivstation behandelt werden, sagte Villegas, der selbst auch Arzt ist.

Derzeit befinden sich die meisten schweren Covid-19-Fälle in den Krankenhäusern Reina Sofía in Murcia und Santa Lucía in Cartagena, während die Lage im Hauptkrankenhaus La Arrixaca entspannter ist.

Villegas wies erneut daraufhin,  dass die einzig effektive Maßnahme gegen die Ausbreitung des Virus die Einahltung der Ausgangssperre sei. Er beklagte, dass es Keute gebe, die mit Symptomen noch zur Arbeit gingen und erst Tage später zum Arzt.

Insgesamt haben sich bis jetzt in der Region Murcia 111 Ärzte, Pfleger und Sanitäter nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 400 weitere befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Gemeinden Yecla und Caravaca de la Cruz stellen Hotels für medizinisches Personal zur Verfügung, um einer möglichen Ansteckung von Familienangehörigen vorzubeugen, vor allem geht es um den Schutz älterer Menschen zu Hause. Beim Stand von 25. März wurden 477 Fälle registriert, bei 7.500 Patienten besteht der Verdacht einer Infektion. 127 Patienten sind im Krankenhaus, 33 auf der Intensivstation. Sieben Menschen starben, vier wurden gesund geschrieben.

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