San Javier: Wieder tödlicher Absturz

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Flugkapitän Eduardo Garvalena galt als sehr erfahren. Foto: mde

San Javier – sg. Am Donnerstag, 27. Februar, ist erneut ein Militärflugzeug der Basis der Luftstreitkräfte in San Javier ins Meer gestürzt. Zeugen beobachteten gegen 15.45  Uhr, wie die Maschine nur 300 Meter von der Küste von La Manga entfernt in der Nähe von Manga Beach im Sturzflug auf das Meer zuraste, aufschlug und explodierte. Bei dem Unfall kam der 39-jährige Flugkapitän Eduardo Garvalena aus Granada ums Leben. Der Pilot, der mehr als 2.300 Flugstunden absolvierte und der Kunstflugstaffel Patrulla Águila angehörte, galt als sehr erfahren. Er hinterlässt Frau und drei Töchter.

Es ist der dritte tödliche Absturz an fast derselben Stelle innerhalb von sechs Monaten, den die Luftstreitkräfte zu beklagen haben. Am 26. August 2019 stürzte der Flugkapitän Franciso Marín ebenfalls während eines Trainingsfluges mit dem gleichen Flugzeugtyp C-101 in den Tod. Am 18. September kamen der Fluglehrer Daniel Melero und seine Schülerin Rosa María Almirón in einer anderen Maschine ums Leben.

Zweiter Unfall in kürzester Zeit
Der zweite Unfall mit einer C-101 innerhalb kurzer Zeit facht die Diskussion wieder an, ob die Maschine veraltet ist. Verteidigungsministerin Margarita Robles (PSOE) wies den Einwand zurück und versicherte, dass sich die C-101 in perfektem Zustand befinde.

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