Traktoren verstopfen Valencia

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Zu wenig Geld für Knochenarbeit. Landwirte bekommen nur einen Bruchteil des Verkaufspreises. Foto: Archiv

Valencia – ste. Über 20.000 Bauern kamen am Freitag, 14. Februar, nach Valencia, um auf ihre „Situation am Limit“ aufmerksam zu machen und „würdige Preise“ zu fordern, wie es auf vielen Schildern zu lesen ist. Dafür reisten sie mit über tausend Traktoren an, die die zentralen Straßen der Stadt ab dem frühen Morgen verstopften. Sie fordern die Generalidad und die neue spanische Koalitionsregierung dazu auf, die lokale Agrarindustrie besser zu schützen und nicht mehr „die Investition in ausländische Produkte zu forcieren, die mit ihren Sklavenlöhnen die europäische und spanische Industrie zerstören“, erklärt der Sprecher vom Bauernverband Asaja, Cristobal Aguardo. Auch Mercadona-Chef Juan Roig, der in Valencia lebt, soll die Proteste aus nächster Nähe mitbekommen haben, äußerte sich aber bislang nicht zu den Forderungen der Bauern.

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