Sarkophag und Seemannsgarn

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Hawass in seinem Element. Oben: Pharao Micerino. Fotos: Archiv

Cartagena – mar. Der 13. Oktober 1837 war ein sehr stürmischer Tag auf dem Mittelmeer. Der britische Schoner Beatrice geriet vor Cartagena in Seenot und zerschellte schließlich an der felsigen Küste. Auf wundersame Weise rettete sich die gesamte Mannschaft an Land, doch die Fracht ist seit diesem Tag verschollen. Und die war wertvoll, denn die Seeleute waren auf dem Weg von Alexandria in Ägypten nach London. Im Britischen Museum sollten sie einen Sarg abliefern, den Sarkophag von Pharao Micerino, der um 2.500 vor Christus das Reich am Nil in der IV. Dynastie mit Hauptstadt in Memphis regierte.
Er war kein Geringerer als der Enkel des Cheops. Entdeckt hatte den schwarzen Basalt-Sarkophag im gleichen Jahr ein Team rund um den für seine Methoden der zerstörerischen Grabungen und des amtlichen Kunstraubs umstrittenen Hauptmann Howard Vyse.

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