„Mehr Labors wären hilfreich“

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Dr. Rolande Frank-Fischer: „Absolut wichtig ist, dass die Patienten nicht gleich in die Praxis stürmen! Der Arzt befragt die Patienten zunächst und weist dann den Weg.“ Foto: privat

Marbella – lk. Dr. Rolande Frank-Fischer ist Fachärztin für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in der Clínica ORL in Marbella. Unsere Zeitung hat sich mit ihr darüber unterhalten, welche Ratschläge sie Patienten erteilt und wie sie die Lage einschätzt.

Was raten Sie Ihren Patienten, wenn diese Sie fragen, wie sie sich vor einer Infizierung mit dem Coronavirus schützen können?
Ich rate meinen Patienten, sich so zu verhalten wie bei jeder anderen Grippevirus-Infektion auch. Dazu gehören Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen, Husten, Niesen in Papiertücher oder in die Armbeuge, möglichst nicht ins Gesicht fassen, Abstand zu anderen Personen halten, kein Händeschütteln oder Umarmen sowie Menschenansammlungen wie Konzerte, Theater, Veranstaltungen und Fitnessstudios meiden.

Haben Sie viele Patienten, die zur Risikogruppe gehören?
Zurzeit gehört jeder Patient mit grippeähnlichen Symptomen zur Risikogruppe. In meiner Praxis habe ich, wie auch alle meine Kollegen der GERMAN CLINIC, Maßnahmen zur Verdachtsabklärung eingeführt. Dies bedeutet, dass schon per Telefon die Patienten entsprechend befragt werden und bei Verdacht auf Infektion der Arzt das Gespräch symptom- und diagnostikorientiert weiterführt. Erhärtet sich der Verdacht, wird der Patient direkt an die dafür zuständige Stelle weitergeleitet. Somit werden Risikopatienten bereits vorab aussortiert. Ebenso haben wir in unserer Klinik eine gesonderte „Schnupfen-/Erkältungs-Sprechstunde“ eingeführt, damit sich die anderen Patienten sicher fühlen.

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