Maßnahmen gegen Hundevergiftungen

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Hundebesitzer bangen um ihre Tiere. Foto. CBN-Archiv

Benissa – at. Nach den zahlreichen Funden von vergifteten Hunde in Benissa und anliegenden Gemeinden in den vergangenen zwei Wochen hat das Rathaus Empfehlungen veröffentlicht, um im schlimmsten Fall richtig zu handeln.

So sollte man auf jegliche Substanzen, die ein Tier für essbar halten könnte, die aber normalerweise nicht in der Natur zu finden sind, achten: Würste, Streichwurst, Katzen- oder Hundefutter, Brot, Fleisch und Ähnliches. Entdeckt man verdächtige Produkte, sollte man sie von Nahem (aus 30 Zentimeter Entfernung) fotografieren, sowie ein Foto der Fundstelle und ihrer Umgebung machen und dabei nichts berühren. Im nächsten Schritt sollte man die Nummer 112 anrufen, die Fundstelle angeben und dort auf die Experten warten (was 15 bis 20 Minuten dauern kann). Es können auch Benissas Guardia Civil (965 730 722), die Ortspolizei (965 730 733) oder der Bereitschaftsdienst der Jäger (689 526 246) kontaktiert werden. Bis zur Ankunft der Einsatzkräfte sollte man den Ort bewachen und aufpassen, dass sich kein Tier nähert.

Wer den Verdacht hat, dass sein Tier Gift gefressen haben könnte, sollte es sofort zum Tierarzt bringen. Wenn dieser den Verdacht bestätigt, sollte man mit dem Artzbericht bei der Guardia Civil eine Anzeige einreichen. Ist deren Büro geschlossen, sollte man sich an die Ortspolizei wenden.

Benissas Rathaus weist darauf hin, dass heute (Montag) eine Versammlung mit allen beteiligten Sektoren stattfindet bei der weitere Aktionen beschlossen werden sollen. Unter anderem sollen die betroffenen Gebiete gesäubert und mögliche Giftreste entfernt werden. Das Rathaus kündigte darüber hinaus an, dass sich alle Parteien aus Regierung und Opposition an der Zusammenkunft, die Tierschutzvereine für morgen (Dienstag), vor dem Beginn der Plenarsitzung, angekündigt haben, beteiligen werden, um die Vergiftungen aufs Schärfste zu verurteilen.

Tierschützer hatten bekannt gegeben, sich morgen um 18.40 Uhr zu treffen und sich gemeinsam zum Rathaus zu begeben, um dort Erklärungen von den Politikern einzufordern. Nach Angaben der Tierschützer liegt die Zahl der vergifteten Tiere bereits bei 25. Dem Rathaus liegen offiziell neun Anzeigen vor, davon sieben aus Benissa (Quisi, Canor, Empedrola, Benimallung, Leves), eine aus Senija und eine aus Teulada.

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