Geraubte Kindheit

0
398

Altea – ste. Ines Krüger aus Altea ist Tochter des Bundesanwalts Werner Krüger, der gegen die Rote Armee Fraktion (RAF) zuerst von Bonn und später vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe aus ermittelte und Angestellter des ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback war. Im CBN-Interview erzählt sie von ihrer Kindheit unter Polizeischutz und wie sie die Vergangenheit dazu gebracht hat, an die Costa Blanca auszuwandern.

CBN: Wie haben Sie Ihre Kindheit unter Einfluss der Rote Armee Fraktion erlebt?
Ines Krüger: Für mich war die Zeit wie ein Horrorfilm. Hinter jedem Gebüsch habe ich einen Angreifer vermutet. Meine ältere Schwester hat mir auch zwischendurch Angst gemacht, indem sie mir erzählt hat, dass alle Terroristen lange Haare und Vollbart haben und einen grünen Parker tragen. Immer wenn ich so jemanden gesehen habe, bin ich in Panik ausgebrochen. Als so kleines Kind – die gefährliche Situation hat bereits begonnen, bevor ich in der Schule war – ist man ziemlich dumm und glaubt alles, was einem irgendjemand erzählt.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.