Flugverkehr eingeschränkt

0
4733
Foto: dpa

Alicante – ste. Reisen aus Spanien werden durch die stetige Ausbreitung des Coronavirus langsam schwieriger möglich. Laut der spanischen Tageszeitung „El Mundo“ schränken 62 Länder den Zugang an ihren Grenzen für Menschen ein, die sich in den letzten Tagen und Wochen in Spanien aufgehalten haben. Einzelne Länder, wie zum Beispiel die USA, lassen Passagiere aus Spanien – wie auch aus dem gesamten Schengen-Raum – überhaupt nicht einreisen, andere Staaten wie zum Beispiel Russland und Thailand verordnen Reisenden aus Spanien bei der Ankunft im Land Pflichttests in Krankenhäusern und gelegentlich sogar Quarantäne.

Die spanische Zeitung spricht auch im Fall von Deutschland von gewissen Restriktionen. Recherchen bei einschlägigen Internetseiten der deutschen Behörden wie dem Auswärtigen Amt, der Botschaft in Madrid und dem Gesundheitsministerium konnten solche Restriktionen für Reisende aus Spanien jedoch nicht entdeckt werden. Mitglieder der Redaktion reisten ebenfalls innerhalb der letzten 14 Tage nach Deutschland und konnten den Flugverkehr wie im Schengen-Raum üblich ohne Grenzkontrollen nutzen. Trotzdem können sich diese Verhältnisse täglich ändern. Falls Sie vorhaben, bald von Spanien nach Deutschland zu reisen, sollten Sie versuchen, schnellstmöglich zu verreisen. Die Fluggesellschaften stornieren zum Teil Flüge oder bieten kostenlose Umbuchungen an.

Coronavirus: Reise aus Spanien in mehrere Länder beschränkt

Nach den Recherchen von „El Mundo“ ist für spanische Reisende die Reise aktuell in die folgenden Länder beschränkt, wobei Sie vor jeder geplanten Reise in eines dieser Länder die Website der deutschen Botschaft im jeweiligen Land konsultieren sollten.

1. Vollständige oder eingeschränkte Reiseverbote: Saudi-Arabien, El Salvador, Slowakei, USA, Philippinen, Guatemala, Indien, Irak, Israel, Jamaika, Jordanien, Kasachstan, Kirgistan, Kuwait, Malta, Marokko, Montenegro, Qatar, Tschechische Republik, Trinidad und Tobago, Venezuela

2. Quarantänepflicht in verschieden starker Ausprägung: Argentinien, Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Burundi, Chile, China, Kuba, Chypre, Kolumbien, Georgien, Japan, Kiribati, Kuwait, Laos, Liberia, Mazedonien, Moçambique, Myanmar, Niger, Peru, Ruanda, Russland, Samoa, Thailand, Uganda.

3. Andere Sicherheitsvorkehrungen wie Gesundheitstrainings: (Deutschland, siehe oben), (Belgien, auch dort hat sich eine CBN-Redakteurin in der letzten Woche aufgehalten, ohne Kontrollen oder Ähnliches erfahren zu haben), Kamerun, Dänemark, Ägypten, Estland, Haiti, Honduras, Italien, Japan, Litauen, Nepal, Ukraine, Vietnam.

Am Samstag, 14. März, hat die spanische Regierung den Notstand ausgerufen.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.